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Rückblick
Mein Leben findet langsam wieder eine Ordnung.
Es geht bergauf, auch wenn es weh tut. Mir wäre ein Freundschaft so wichtig, doch im Moment ist sie unmöglich...

Ich schreibe dir, was mich so gestört hat, ich werde es dir hier aufschreiben, damit du es nachlesen kannst, falls du irgendwann dazu bereit bist.

Thema: Es ist vorbei...

Du hast bisher immer noch nicht versucht einzusehen, warum es zu Ende gegangen ist, warum meine Träume irgendwann verschwunden sind, wieso alles den Bach runter ging...

Aber denk mal nach, die Zeit seit Weihnachten war nicht einfach. Ich will dir keine Vorwürfe machen, dich nicht beschuldigen oder sonstwas, es geht um Situationsbeschreibung. An Weihnachten war ich dir zu anhänglich. Aber das hast du mir erst Wochen später gesagt, weil das konntest du da nicht. Warum auch immer... Reden ist dir generell schwer gefallen, vielleicht, weil ich mit dem was ich sage, manchmal mein Gegenüber erdrücke, vielleicht weil es dir einfach schwer fällt zu reden.
Zumindest war es danach nicht einfacher. Du hast dich sehr zurückgezogen, dafür gab es mehrere Gründe, das wissen wir beide. Die gehören hier nicht her.
Die Wochen ab meinen Geburtstag dann waren noch schwerer, auch wenn du jetzt sagst, du wolltest nie Schluß machen, du hast mir das Gefühl gegeben und zwar nicht nur einmal. In der Woche vor meinem Geb hab ich fest damit gerechnet, dass du echt bloß herkommst, um es zu beenden... Aber ich war ja lieb, hab mir Mühe gegeben, deswegen hast dus nicht getan. Und das hast du mir danach noch genauso gesagt. Das war schwer für mich, da hat es das erste Mal angefangen in mir zu brökeln. Dann kam das Wochenende bei dir, mit dem Streit um eine Stunde mit J. weggehen. Was du dir da rausgenommen hast war unter aller Sau. Aber okay, ich dachte, war ein hartes Wochenende für dich, halb so wild. Ich habe dir viel durchgehen lassen und einfach immer gehofft, dass das wieder in Ordnung kommt. Und das nicht erst seit meinem Geb...
Nach dem We bei dir war dann irgendwie alles kaputt. Hab den Do drauf mit dir geredet und gesagt, wenn dus nicht mehr kannst, dann ist das okay, dann muss es eben ohne Beziehung gehen. Dann kam von dir nur, du kannst es nicht mehr. Da wars für mich vorbei. Das war Schlußmachen. Und du erzählst mir, du hättest das niemals gemacht. Was war das denn dann?
Drei Tage später dann der Anruf, dass es ein Fehler war und du willst nicht das Schluß ist, aber du hast scheiße gebaut. Einen anderen geküsst. Das wär nicht so schlimm gewesen, aber es kam einfach eins zum anderen. Ich hab in dem Mom gedacht: Und noch eine Sache mehr. Es war dann in der Summe einfach zu viel. Ich hab dann in der Woche gemerkt, dass ich nicht mehr kann, dass es einfach nicht mehr geht. Das in mir was gestorben ist, was dann auch nicht zurück kam.
Das dann, als ich dir das gesagt haben, nur noch Vorwürfe kamen und du nicht nur mich sondern auch meinen Freundeskreis beschimpft hast, glaubst du das hat es besser gemacht?
Eine Woche lang Stress und Diskussionen und Ärger, ich wollte doch einfach nur mal Ruhe haben! Aber das ging nicht und das hats dann letztlich ganz kaputt gemacht... Verstehste das nicht?
Ich hab hier gesessen und geheult, ich hab hier gesessen und getrauert, ich war verletzt und du hast auf mir rumgetrampelt, als wär ich ein billiger Fussabtreter. Alles was du mir vorgeworfen hast, von wegen ich würd die guten Zeiten nicht sehen und sowas, das warst eigentlich alles du. Du warst diejenge und bis diejenige die das nicht gesehen hat und auch immer noch nicht sieht!
Das du mich jetzt hasst, gut, dagegen kann ich nichts machen. Ich finde es traurig und beschämend, denn ich hätte dich niemals so eingeschätzt. Ich wollte nicht das es so kommt, aber es ging einfach nicht mehr, auch wenn das Gefühl noch dagewesen wäre, es hätte nicht mehr funktioniert!
Es ging um uns, um niemanden sonst! Nicht um Freunde, nicht um irgendne neue, nicht darum das ich mich "durch die Gegend poppen" will, nichts dergleichen. Es ging einfach um uns und darum, dass es nicht mehr funktioniert hat. Nicht ich habe dich verloren, sondern du mich. Und zwar ganz langsam. Mit viel Schmerz auf meiner seite, mit viel Panik und Angst. Aber das siehst du alles noch nicht, vielleicht nie. Es hat weh getan, es tut weh und es wird weh tun. Du bist mir trotzdem wichtig, auch wenn du mich hasst. Ich würde mich freuen, wenn es irgendwann mit einer Freundschaft klappen würde, ich bin dafür offen.
25.3.07 13:05
 


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